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	<title>Kommentare zu: ArmAT und aufrechter Gang</title>
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	<description>10-Jahres- Zwischenbilanz</description>
	<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 02:48:55 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jens Judjahn</title>
		<link>http://armedapetheory.de/blog/?p=119&cpage=2#comment-864</link>
		<dc:creator>Jens Judjahn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 17:14:15 +0000</pubDate>
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		<description>Über 7 Jahre sind vergangen, und beim Surfen finde ich nun das. Ihrer damaligen Anregung, den Artikel von Young zu lesen und zu kommentieren, bin ich damals nicht nachgekommen, weil mein Fachenglisch für eine sublimiertere Rezeption einfach nicht reichte. Inzwischen bin ich aber am Ball geblieben und hatte unter „Tier/Mensch“ mit dem bevorzugten Inhalt des aufrechten Gangs ein Buch geschrieben, das ich in Mini-Auflage einigen bekannten Biologen, Philosophen und Psychologen zur Beurteilung dedizierte. Nach einigen Reaktionen arbeitete ich mich in verschiedenste Wissenschaften weiter ein und schrieb es mit einer Verlagerung des Kontextes neu. Denn ich erkannte, dass ictief in das Tier-Mensch-Übergangsfeld zurückgehen und ganz andere Themen ansprechen musste. Für den aufrechten Gang sehe ich nun noch deutlicher einen Zusammenhang mit dem Körperschema, einem selbst unter Psychologen nicht sehr bekannten Begriff. Er bedeutet in diesem Fall, kurz gesagt, dass  die Quadrupeden Tiere den Anblick jeder aufrechten Gestalt als Drohung begriffen und sich zurückzogen. Auf andere Weise hätten Vor-menschen keine Savanne bewältigen können. Die berühmte Distanz oder Insulation verorte ich also etwa 2 Mio Jahre vor die Entwicklung des Werfens und der Steinwaffen; Sloterdijk wird sich noch die Augen reiben. Dies impli-ziert aber auch das Steinewerfen wesentlich nicht als Abwehr der nicht-menschlichen, quadrupeden Tiere, sondern als Kampf gegen die eigene Art… Mit dem Buch „Tier Mensch. Die wissenschaftlich-phantastische Erzählung vom Menschenbeginn“ will ich weniger naturwissenschaftliche Befunde beweisen als vielmehr Wissenschaft anregen – daher auch die belletristischen Anteile. (Obwohl sich die erwähnte Wirkung des Körperschemas vermutlich sogar experimentell nachvollziehen lässt.) Um die Bucherscheinung zu unterstützen, bereite ich einen eigenen Blog vor, der mit einem Artikel über Paul Alsberg eröffnet wird. Im übrigen halte ich Ihre im ZdW und teils auch in diesem Text beschriebene Theorie weiterhin hoch, denn die hier enthaltene Beziehung zum aufrechten Gang ist ja kein Baustein, der sie einstürzen ließe. Meine Kritik ist schon eher eine für außerhalb des Buchdeckels. Da Sie nach getaner wissen-schaftlicher Arbeit das Buch selbst produziert haben, hätten Sie dann nicht ein
paar weitere Schritte weitergehen können, damit Sie und Ihr Baby auch enzyklopädisch mitzählen und aufzufinden sind?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über 7 Jahre sind vergangen, und beim Surfen finde ich nun das. Ihrer damaligen Anregung, den Artikel von Young zu lesen und zu kommentieren, bin ich damals nicht nachgekommen, weil mein Fachenglisch für eine sublimiertere Rezeption einfach nicht reichte. Inzwischen bin ich aber am Ball geblieben und hatte unter „Tier/Mensch“ mit dem bevorzugten Inhalt des aufrechten Gangs ein Buch geschrieben, das ich in Mini-Auflage einigen bekannten Biologen, Philosophen und Psychologen zur Beurteilung dedizierte. Nach einigen Reaktionen arbeitete ich mich in verschiedenste Wissenschaften weiter ein und schrieb es mit einer Verlagerung des Kontextes neu. Denn ich erkannte, dass ictief in das Tier-Mensch-Übergangsfeld zurückgehen und ganz andere Themen ansprechen musste. Für den aufrechten Gang sehe ich nun noch deutlicher einen Zusammenhang mit dem Körperschema, einem selbst unter Psychologen nicht sehr bekannten Begriff. Er bedeutet in diesem Fall, kurz gesagt, dass  die Quadrupeden Tiere den Anblick jeder aufrechten Gestalt als Drohung begriffen und sich zurückzogen. Auf andere Weise hätten Vor-menschen keine Savanne bewältigen können. Die berühmte Distanz oder Insulation verorte ich also etwa 2 Mio Jahre vor die Entwicklung des Werfens und der Steinwaffen; Sloterdijk wird sich noch die Augen reiben. Dies impli-ziert aber auch das Steinewerfen wesentlich nicht als Abwehr der nicht-menschlichen, quadrupeden Tiere, sondern als Kampf gegen die eigene Art… Mit dem Buch „Tier Mensch. Die wissenschaftlich-phantastische Erzählung vom Menschenbeginn“ will ich weniger naturwissenschaftliche Befunde beweisen als vielmehr Wissenschaft anregen – daher auch die belletristischen Anteile. (Obwohl sich die erwähnte Wirkung des Körperschemas vermutlich sogar experimentell nachvollziehen lässt.) Um die Bucherscheinung zu unterstützen, bereite ich einen eigenen Blog vor, der mit einem Artikel über Paul Alsberg eröffnet wird. Im übrigen halte ich Ihre im ZdW und teils auch in diesem Text beschriebene Theorie weiterhin hoch, denn die hier enthaltene Beziehung zum aufrechten Gang ist ja kein Baustein, der sie einstürzen ließe. Meine Kritik ist schon eher eine für außerhalb des Buchdeckels. Da Sie nach getaner wissen-schaftlicher Arbeit das Buch selbst produziert haben, hätten Sie dann nicht ein<br />
paar weitere Schritte weitergehen können, damit Sie und Ihr Baby auch enzyklopädisch mitzählen und aufzufinden sind?</p>
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		<title>Von: Eduard Kirschmann</title>
		<link>http://armedapetheory.de/blog/?p=119&cpage=1#comment-102</link>
		<dc:creator>Eduard Kirschmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 09:24:13 +0000</pubDate>
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		<description>Sie schildern einen zeitlichen Ablauf der Anpassungen an das Werfen, wie ich ihn auch im ZdW vertreten habe - nur dass ich mit dem Konzept des "schlau gewordenen Affen" in diesem Zusammenhang nicht allzu viel anfangen kann. Die Unfähigkeit des Australopithecus afarensis den Oberkörper um die Längsachse rotieren zu lassen entnahm ich allerdings nicht den Spuren von Laetoli, sondern einer Arbeit von Michael Brandt zur Entwicklung des aufrechten Ganges, der sich in diesem Punkt auf die Auswertung der Fossilien stützte.
Das Gleichgewicht spielt in den Interpretationen von Richard W. Young zu dieser Fragestellung eine zentrale Rolle, dessen aktueller Beitrag zur Armed Ape Theory Sie zweifellos brennend interessieren wird:

https://www.novapublishers.com/catalog/product_info.php?products_id=14457

Falls Sie Lust verspüren diesen Beitrag zu besprechen, würde ich mich darüber freuen Ihre Besprechung hier im Blog veröffentlichen zu können. Ich will ihn auch selbst besprechen, werde meinen Fokus aber bestimmt nicht auf anatomische Fragestellungen richten, da Richard mir in dieser Hinsicht weit überlegen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schildern einen zeitlichen Ablauf der Anpassungen an das Werfen, wie ich ihn auch im ZdW vertreten habe - nur dass ich mit dem Konzept des &#8220;schlau gewordenen Affen&#8221; in diesem Zusammenhang nicht allzu viel anfangen kann. Die Unfähigkeit des Australopithecus afarensis den Oberkörper um die Längsachse rotieren zu lassen entnahm ich allerdings nicht den Spuren von Laetoli, sondern einer Arbeit von Michael Brandt zur Entwicklung des aufrechten Ganges, der sich in diesem Punkt auf die Auswertung der Fossilien stützte.<br />
Das Gleichgewicht spielt in den Interpretationen von Richard W. Young zu dieser Fragestellung eine zentrale Rolle, dessen aktueller Beitrag zur Armed Ape Theory Sie zweifellos brennend interessieren wird:</p>
<p><a href="https://www.novapublishers.com/catalog/product_info.php?products_id=14457" rel="nofollow">https://www.novapublishers.com/catalog/product_info.php?products_id=14457</a></p>
<p>Falls Sie Lust verspüren diesen Beitrag zu besprechen, würde ich mich darüber freuen Ihre Besprechung hier im Blog veröffentlichen zu können. Ich will ihn auch selbst besprechen, werde meinen Fokus aber bestimmt nicht auf anatomische Fragestellungen richten, da Richard mir in dieser Hinsicht weit überlegen ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jens Judjahn</title>
		<link>http://armedapetheory.de/blog/?p=119&cpage=1#comment-100</link>
		<dc:creator>Jens Judjahn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 18:15:08 +0000</pubDate>
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		<description>Das Werfen von Gegenständen war in den Anfängen des aufrechten Gangs wegen des fehlenden Kreuzmodus (s. Laetoli-Fußabdrücke) wohl nicht möglich. Jedoch kann ich mir zu Zeiten des Passganges das Schleudern sogar schwerer Steine und Hölzer vorstellen. Der Fuß auf der aktiven Seite wird dabei kurz den Boden verlassen. Der schleudernde, durchschwingende Arm etwa in Beckenhöhe könnte übrigens die Drehung der Wirbelsäule als eine Voraussetzung für einen späteren Kreuzgang begünstigt haben. Außerdem konnte der schlaugewordene Affe vielleicht irgendwann feststellen, dass man beim Schleudern weniger fällt, wenn der Fuß auf der passiven Armseite von vorher etwas nach vorn gestellt wird - das wär dann schon der halbe Kreuzgang.
(Ich bin Ergotherapeut und äußerst interessierter Laie mit der Auffassung, dass die mit der aufrechten Haltung beschäftigten Wissenschaftler die physiologische und neuropsychologische Rolle des Gleichgewichts dabei völlig vernachlässigen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Werfen von Gegenständen war in den Anfängen des aufrechten Gangs wegen des fehlenden Kreuzmodus (s. Laetoli-Fußabdrücke) wohl nicht möglich. Jedoch kann ich mir zu Zeiten des Passganges das Schleudern sogar schwerer Steine und Hölzer vorstellen. Der Fuß auf der aktiven Seite wird dabei kurz den Boden verlassen. Der schleudernde, durchschwingende Arm etwa in Beckenhöhe könnte übrigens die Drehung der Wirbelsäule als eine Voraussetzung für einen späteren Kreuzgang begünstigt haben. Außerdem konnte der schlaugewordene Affe vielleicht irgendwann feststellen, dass man beim Schleudern weniger fällt, wenn der Fuß auf der passiven Armseite von vorher etwas nach vorn gestellt wird - das wär dann schon der halbe Kreuzgang.<br />
(Ich bin Ergotherapeut und äußerst interessierter Laie mit der Auffassung, dass die mit der aufrechten Haltung beschäftigten Wissenschaftler die physiologische und neuropsychologische Rolle des Gleichgewichts dabei völlig vernachlässigen.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Daymoney</title>
		<link>http://armedapetheory.de/blog/?p=119&cpage=1#comment-96</link>
		<dc:creator>Daymoney</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 06:07:26 +0000</pubDate>
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		<description>It? s the first time I have heard that in Macedonia, obits are an unusual observe. You have wonderfully written the post. I have liked your way of writing this. Thanks for sharing this.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>It? s the first time I have heard that in Macedonia, obits are an unusual observe. You have wonderfully written the post. I have liked your way of writing this. Thanks for sharing this.</p>
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